Was sind Meeresfrüchte?
Als Meeresfrüchte kann man alle essbaren Meerestiere, die keine Wirbel haben bezeichnen, wie Fische oder auch Wale. Die typischen Meeresfrüchte sind zum Beispiel die Muscheln und die Wasserschnecken, die Tintenfische und die Kalmare, die Garnelen, die Krabben, die Langusten und der Hummer. Meeresfrüchte werden gezüchtet oder auch im Meer gefangen. Aus der Bezeichnung Meeresfrüchte kann man ableiten, dass sich ein agrarischer Zweck aus der Nutzung des Meeres ergibt, vor allen im Mittelmeerraum. Schon die Römer verstanden die Meeresfrüchte auch als Segen der sieben Meere und auch ihrer Götter, was man beispielsweise auch durch das öftere Erscheinen von Muscheln bei der antiken Mythologie sehen kann. Auch im Christentum bei der Verehrung der Heiligen wurde die Muschel übernommen, was man am Namen der Jakobsmuschel sieht. Sogar bei der Architektur vom Barock und vom Rokoko verwendete man die Muschel, weil sie als ein vollkommenes Produkt von der Natur galt, natürlich noch neben anderen Motiven. Nach den alten jüdischen Gesetzen für Speisen sind Meeresfrüchte unrein, da sie keine Schuppen haben und sie dürfen daher normalerweise nicht verspeist werden. Beim Begriff von Meeresfrüchten ist eine Definition eher möglich als beim englischen Seafood. Denn zu Seafood gehören alle essbaren Meerestiere.Arten von Meeresfrüchten
Meeresfrüchte kann man in Krustentiere, Schalentiere und auch die Kopffüßer unterteilen. Krustentiere sind Tiere wie der Hummer, die Krabben oder die Krebse und sie haben ein hartes Außenskelett. Schalentiere wie die Muscheln oder die Schnecken sind mit einem zweigeteilten oder einem einfachen Gehäuse umgeben. Die Tintenfische sind verschiedene Arten von den Kopffüßern wie der Kalmar, die Sepia oder die Krake. Die Schalentiere wie beispielsweise die Kopffüßer gehören biologisch auch zu den Weichtieren, aber sie werden trotzdem in der Küchensprache differenziert. Es gibt Krustentiere, Hummer, Languste, Krebse, Taschenkrebs, Schaltiere, Austern, Jakobsmuscheln, Miesmuscheln, Venusmuscheln, Herzmuscheln, Schnecken, Kopffüßer, Sepia, Kalmar und Octopus.
Gerichte mit Meeresfrüchten
Man kann so einiges mit Meeresfrüchten kochen, aber ein paar Beispiele sind Macabí Fischbälle, Fisch-Filet gefüllt mit Meeresfrüchten, Varadero Hummer, Brotaufstrich aus rohem Fisch, Salat aus Meeresfrüchten, Tintenfisch in Tintensoße oder Shrimps mit Chilli Miesmuscheln.Diese sind sehr kalorienarm.So haben 100g gerade einmal 119 kcal. Das ist der Nährwert von Kartoffeln oder Erbsen.Und da man Muscheln auch langsam und nicht in großen Mengen verzehrt, sind sie auch besonders figurfreundlich. Die Miesmuscheln sind aber eine sehr wichtige Mineralstoffquelle für den menschlichen Organismus, da darin viel Vitamin B 12, Eisen und Zink vorkommen. Außerdem liefern sie einen großen Anteil von Folsäure, Phosphor und Calcium.
