fakewa.de
Sukiyaki
http://www.fakewa.de/sukiyaki.html

© 2009 fakewa.de
 
Startseite  -  Impressum  -  Datenschutz
 

Sukiyaki - Eine japanische Spezialität

Heutzutage geben sich die Menschen nicht mehr nur mit einheimischen Speisen zufrieden. So wird nach immer ausgefalleneren Gerichten gesucht, um den Speiseplan aufzupeppen. Dafür werden oft Rohstoffe und Nahrungsmittel aus dem Ausland importiert, um diesem Wunsch gerecht zu werden. Eine außergewöhnliche und kulinarische Köstlichkeit stellt das hierzulande nicht so bekannte Gericht namens Sukiyaki dar. Das Rezept kommt aus Japan und ist ein traditionelles Eintopfgericht. Das Rezept besteht im Grunde aus einfachen Zutaten, welche meistens direkt am Tisch vorbereitet und verarbeitet werden. So wird das Kochen zum gesellschaftlichen Ereignis und bietet auch den Gästen Unterhaltung.

Die Zubereitung von Sukiyaki


Die Hauptzutat für Sukiyaki ist in allen japanischen Regionen hauchdünn geschnittenes Rindfleisch. Des Weiteren werden Tofu, ­Konnyaku-Nudeln, Lauch, Zwiebeln, Chinakohl und ­Enoki-Pilze zugegeben. Sämtliche Zutaten werden in einer Soße aus Sojasoße, Zucker und ­Mirin langsam geköchelt. Die Zubereitung findet traditionell in einem gusseisernen Topf statt. Ist das Gericht fertig, wird jedem Gast bzw. Mitesser eine Schale mit verquirltem Ei hingestellt. Alle Happen werden vor dem Verzehr darin eingetaucht und erst dann in den Mund genommen. Auch diese außergewöhnliche Prozedur ist hierzulande nicht bekannt. In Japan finden sich je nach Region einige Variationen in der Herstellung der Speise. So hat man wie bei anderen Gerichten auch gewisse Vorlieben bei Verzehr und Zubereitung. Bei einigen Regionen wird z.B. die Soße für den Eintopf in der Küche gemischt, während andere diese direkt am Tisch vorbereiten. Allen gemeinsam ist jedoch das Sukiyaki ein Gericht für die kalte Jahreszeit ist und in Japan hauptsächlich auf Jahresend-Partys serviert wird.

Die Geschichte des Sukiyaki

Zur Erleichterung der schweren Arbeit auf den Reisfeldern wurden im 2. Jahrhundert Rinder nach Japan eingeführt. Diese dienten ausschließlich als Lasttiere, da der buddhistische Glaube die Tötung von Vierbeinern zur Lebensmittelgewinnung verbot. Allein Soldaten erhielten während Kriegszeiten Rindfleisch, um ihnen Kraft für die Schlacht zu geben. Soldaten, die aus dem Krieg heimkehrten, wollten ihre neu gewonnene Lieblingsspeise weiterhin genießen, und bereiteten diese sodann auf den Feldern über glühenden Kohlen zu. Sie nahmen damit Rücksicht auf ältere Generationen, für die das Kochen von Rindfleisch im Haus eine Undenkbarkeit war. Durch diesen Umstand bekam das Gericht seinen Namen. Sukiyaki bedeutet so viel wie auf Pflugscharen braten. Der schlechte Ruf des Rindfleisches verlor während der ­Meiji Zeit allmählich seinen schlechten Ruf, und als selbst der Kaiser begann vermehrt Fleisch zu essen, fingen auch seine Untertanen damit an. In diesem Zeitraum entstand Sukiyaki nach und nach bis zu seiner heutigen Form.