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Sushi
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Entstehung und Geschichte des Sushi

Sushi hat entgegen der landläufigen Meinung seinen Ursprung nicht in Japan, sondern aus der Region des südasiatischen Flusses Mekong, dessen Bewohner durch eine spezielle Art der Fischkonservierung die Zubereitung erfunden haben. Erstmals schriftlich erwähnt wurde Sushi im Jahre 718. Das Sushi, wie es heute populär ist wurde ab dem 18. Jahrhundert in Edo, dem heutigen Tokio, zubereitet. Die Popularität in der westlichen Welt hat ihren Ursprung in Sushi-Restaurants, die hauptsächlich für japanische Einwanderer eröffnet wurden. Das erste Restaurant dieser Art wurde 1966 in einem japanischen Bezirk von Los Angeles eröffnet.

Herstellung und Zubereitungsarten des Sushi


Hauptbestandteil jedes Sushi ist ein gut klebender Rundkornreis, dieser ist in unterschiedlichen Preis- und Qualitätsklassen erhältlich. Dieser wird gründlich gewaschen oder in kaltem Wasser quellen gelassen, um einen anhaftenden Stärkeüberschuss zu entfernen. Ohne diesen Vorgang würde der Reis zu stark kleben. Nachdem der Reis mit einem Stück Seetang gekocht wurde, wird er mit Zucker, Salz und Reisessig gewürzt. Die Vielzahl der Sushi-Variationen ist schier unendlich. Typische Zutaten sind Fisch, Meeresfrüchte, Nori (die wichtigste Algenart der japanischen Küche) und Gemüse, jedoch finden auch Omelette, Früchte, Pilze, Hülsenfrüchte und sogar Fleisch Verwendung. Sushi wird in die Oberkategorien Nigiri und Maki eingeteilt, dazu existieren diverse Unterformen. Nigiri-Sushi ist in der Zubereitung weniger kompliziert als Maki. Der Reis wird lediglich in der Hand zu einer zylindrischen Form gepresst und dann mit einem oder auch mehreren Zutaten nach Wahl belegt. Das für die westliche Welt als das typischste Sushi angesehene ist das Maki. Es wird in Nuri- Algen eingewickelt und verschieden gefüllt. Die entstandene Rolle wird in mundgerechte Stücke geschnitten, und das kompakte Maki kann verzehrt werden. Das fälschlicherweise in Deutschland zum Sushi gezählte Sashimi ist eine spezielle Zubereitungsart von Fisch und kann aufgrund des Fehlens von Reis nicht als Sushi bezeichnet werden. Am ehesten ist es mit Carpaccio zu vergleichen. Für Sushi eignen sich sehr viele Fische, auch Fettfische. Ein Fisch, nämlich der Karpfen ist für Sushi nicht geeignet. Der Karpfen sollte lieber als Silvesterkarpfen verspeist werden.

Verzehr von Sushi

Sushi wird üblicherweise mit Sojasauce und Wasabi, einem japanischen Meerrettich, verzehrt. Das Würzen wird auch im Vorfeld vom Sushi-Koch erledigt, in gehobenen Restaurants kann es unangemessen sein, mit Wasabi nachzuwürzen. In Japan wird Sushi mit den Händen gegessen, in Deutschland ist der Verzehr mit Stäbchen üblich. Auch werden Sushis im Ganzen gegessen und nicht abgebissen. Als Vorspeise wird häufig Misosuppe gereicht. Zwischen den einzelnen Sushis trägt der Verzehr von Gari, einem süß-sauer eingelegtem Ingwer zu Neutralisierung der einzelnen Fischsorten bei. Die Auswahl des Restaurants sollte sorgfältig getroffen werden. Durch die Verwendung von rohem Fisch ist ein hoher Hygienestandart unabdingbar. Der hohe Faktor an Kreativität, die gesunden und leichten Zutaten und der ernährungsphysiologische Wert des Sushis wird in Laufe der Zeit wohl noch viele Fans in seinen Bann ziehen und ein Abebben der der zahlreichen Bars ist nicht zu erwarten.